PP mit Hut

Über Peter Pölzgutter

Kurz und bündig

Studium Betriebswirtschaft, Dipl.-Kfm.

Management-Lehrgang „EKS – Energokybernetische Strategie“, Wolfgang Mewes

10 Jahre Erfahrung als alleinverantwortlicher Geschäftsführer mehrerer mittelständischer Unternehmen

Seit 1995 selbständig als Berater zu Unternehmensführung und Strategie, als diskreter Krisen-Helfer und Interim-Geschäftsführer

Spezialgebiet Strategie:
Erreichung persönlicher Ziele des Unternehmers und Anpassung des Unternehmens darauf.

Spezialgebiet Umsetzung:
Die Umsetzung wird meist in der operativen Tagesarbeit und in persönlicher Unterstützung begleitet. Bereits bei der Planung wird auf Machbarkeit der Umsetzung geachtet.

Entwicklung des „Harmonisches Management“  als durchgängiger individueller Führungsansatz.

Seit 2000 weitere Ausbildungen und Studien in Quantenenergie und deren praktischer Anwendung in der Wirtschaft und in alternativen Heilmethoden. (siehe www.quantenlicht.de)

Damit eröffnen sich völlig neue Sichtweisen und neue praktikable Lösungen für Menschen und Organisationen.

Ein bisserl persönlicher

Eigentlich wollte ich ja Pilot werden. Linienpilot, Flugkapitän natürlich. Oder verwegener Busch-Pilot in Kanada. Nordwest-Territorium,  landen und starten wo es sonst keiner tut. Hatte auch schon mit fünfzehneinhalb alle Prüfungen. Den Pilotenschein gabs zum 16. Geburtstag.

Aus Gründen, die ich heute nicht mehr nachvollziehen kann, bin dann ich auf der Universität bei der Betriebswirtschaft gelandet. Exotische Bilanzierungsgrundsätze und seltsame Theorien zur stufenweisen Grenzkosten-Rechnung waren abartig langweilige Themen im Studium. Wie das in der Praxis funktionieren soll mit den Variationen der Preis-Absatz-Kurven war völlig schleierhaft. Man hat’s halt gepaukt für die Prüfungen.

Dass das alles, na ja fast alles, ziemlich graue Theorie war, musste ich dann mit gehöriger Überraschung in der Praxis feststellen. Denn die Herrn Universitäts-Professoren hatten ihre Themen sehr überzeugend und mit grosser Ernsthaftigkeit als alleinige Wahrheit dargestellt. Die Tagesarbeit im Unternehmen zeigte ganz andere Herausforderungen.

Nach kurzen Stationen in Vertrieb und Marketing war ich dann relativ schnell und relativ jung Geschäftsführer und hatte gleich mal ein Unternehmen mit 40 Mitarbeitern zu führen. Da ging es plötzlich um Themen und Probleme, von denen ich während meines gesamten Studiums nicht das Geringste gehört hatte. Daten für Preis-Absatz-Kurven waren in der realen Wirtschaftswelt nicht vorhanden und in der Tagesarbeit war die Grenzkosten-Rechnung meine geringste Sorge, denn die Preise gab der Markt vor. Oder der Einkäufer bei Metro oder Lidl. Going-Preis nennt sich das. Hatten mir die gelehrten Herrn Professoren seinerzeit auch nicht mitgeteilt.

Eigentlich kam ich den ganzen Tag nicht zu meinen Arbeit als Geschäftsführer weil laufend entweder ein Mitarbeiter mit einem Problem vor mir stand oder ein ärgerlicher Kunde am Telefon quengelte. Oder es kam der Inhaber vorbei mit genialen neuen Ideen, die nur leider völlig unrealistisch waren. Uff!

Zu meiner eigentlichen Führungsarbeit kam ich erst nach Büroschluss wenn alle anderen Feierabend machten. Da waren 80-100 Stunden pro Arbeitswoche keine Seltenheit. Glücklicherweise hatte ich meist relativ freie Hand und konnte alles Mögliche an Maßnahmen und Lösungen ausprobieren. Und – Ja ich gebe es zu – nicht alles war von Anfang an erfolgreich, hat aber meist zu neuen Erkenntnissen geführt. So hatte ich meine persönliche  Forschungs- und Entwicklungsjahre zum Thema Unternehmensführung gleich direkt in der operativen Tagesarbeit.

Nach mehreren Stationen als Geschäftsführer in Inhaberunternehmen war ich 1995 auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Am Standort Watzmann, Königssee, Salzburg wollte ich bleiben. Eine unvergleichliche Lebensqualität! Dummerweise – oder besser glücklicherweise – war weit und breit keine passende Stelle frei. Verständlich, denn die Anzahl der Geschäftsführer-Positionen war und ist in diesem Gebiet überschaubar und wer hier mal etabliert ist möchte nur selten weg. Lebensqualität halt! Also machte ich mich als Unternehmensberater selbständig und spezialisierte mich auf das Thema Unternehmensführung, Reorganisation und Krisenreparatur.

Erst jetzt begann ich systematisch meine eigene Führungsarbeit in den Unternehmen zu analysieren und mir die Erfolgsfaktoren aus meiner Praxistätigkeit herauszuarbeiten. Das Ergebnis können Sie auf der Seite „Harmonisches Management“  nachlesen.Weil ich  ausnahmslos erlebt hatte, dass die persönlichen Ziele des Eigentümers untrennbar mit Planung, Organisation und Struktur des Unternehmens verbunden sind, spezialisierte ich mich auf genau diesen Bereich. Zu meiner – damals – großen Überraschung wussten nur die wenigsten meiner Unternehmer-Klienten ihre persönlichen Ziele konkret zu definieren. Meist beschränkten sich die Ziele auf Geld verdienen und Umsatz-Wachstum. Erstaunlich. Naja, auch Unternehmer sind nur Menschen. (smile)

Tatsächlich konnte ich mit meiner praktischen Erfahrung und dem Fokus auf persönliche Ziele, Visionen und Träume des Unternehmers bei meinen Auftraggebern sehr rasch entscheidende Verbesserungen in den Unternehmen erzielen. Die Vorgangsweise nach dem Ansatz des Harmonischen Management war ausnahmslos der Schlüsselfaktor besonders in schwierigen Fällen. Das war für mich besonders wichtig, weil ich fast immer nach der konzeptionellen Strategie-Arbeit auch die konkrete Umsetzung in die Praxis für die Startphase übernahm.

Die Grundlagen für nachhaltig erfolgreiche Unternehmensführung, speziell in KMU’s, sind mir heute völlig klar. Sie werden jedoch nirgendwo unterrichtet oder weitergegeben.

Als „akademischer Betriebswirt“ kann ich nach 30 Jahren Führungspraxis sagen: Alle Wirtschafts- und Führungsmodelle sind graue Theorie und können bestenfalls in Großkonzernen von Führungskräften ohne existentiell-finanzielle Verantwortung ausgeübt werden.

„Chefs“ und „Bosse“ braucht kein Mensch. Um Unternehmen erfolgreich zu führen braucht es verantwortungsbewusste Führer. Allerdings brauchen wir in der heutigen Zeit Guides, die die gesamte Truppe umsichtig durch die Unwägbarkeiten der Businesswelt führen. „Anführer“ brauchen wir nur in Kriegszeiten.

Unternehmensführung ist eine notwendige Funktion im Unternehmen, wird aber nur selten konsequent und verantwortungsbewusst ausgeführt. Sehr häufig wird „Führung“ mit Kontrolle und Macht verwechselt. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich demnächst mal erzählen werde.

Im Englischen gibt es eine Reihe von genaueren Begriffen. Hier unterscheidet man zunächst zwischen „Leader“ und „Manager“. Zu deutsch: „Führer“ und „Verwalter“. Im deutschen sprechen wir üblicherweise von Managern, also Verwaltern. Sogar Top-Manager gibt es, also „Top-Verwalter“. Naja der Begriff „Führer“ ist im Deutschen halt  historisch belastet.

Und der „Leader“ ist in Wahrheit der „An-Führer“. Ein Begriff der noch aus der Zeit stammt, als wir in Höhlen wohnten und Kriege mit anderen Höhlen führten. In Wahrheit brauchen Unternehmen in der heutigen Zeit einen Guide, einen Führer, der sie durch die schwierigen und herausfordernden Wegstrecken und Unwägbarkeiten des Business führt.

Aber das nur nebenbei, weil das ist auch eine andere Geschichte. Demnächst wird sie mal hier im Blog erscheinen.

Aus der Arbeit mit den persönlichen Zielen hat sich bald ein spezielles Business-Coaching entwickelt. Speziell deshalb, weil ich meine Klienten auch in der operativen Tagesarbeit unterstützt habe. Ich nenne es deshalb „operatives Coaching“ Es war in der Folge logisch, dass ich weitere Ausbildungen absolvierte immer nach den Leitlinien des Harmonischen Management.

So habe ich mich besonders der Quantenphysik und der Änderung unseres Weltbildes beschäftigt. Speziell hat mich die Anwendung im Alltag und besonders in der Business-Welt interessiert. Deshalb habe ich bis heute eine Reihe von Ausbildungen absolviert, die mich zu Energiearbeit und  geistige Heilung  geführt haben.

In der Unternehmensführung setze ich energetisch-spirituelle Grundgesetze schon seit längerem ein. Funktioniert ausnahmslos immer, auch wenn dies nur in Ausnahmefällen in den Berichten aufscheint und Meditation noch kein anerkannter Bestandteil der Arbeitswelt ist. Aber vielleicht wird es ja noch.

 

Und ab und zu ......

…und ab und zu braucht der Mensch auch ein bisserl Entspannung, um den Kopf frei zu bekommen.

In meiner Studienzeit waren es Schirennen, um den seltsamen freischwebenden Zahlenkunststücken zu entkommen und die Knoten in den Hirnganglien wieder zu lösen. Durchaus erfolgreich auch bei internationalen Studentenrennen. Und so erfolgreich wie man als Amateur und wildem Studentenleben sein kann.

Es war ein Riesenspaß.

Heute – weil es aus der Laufbahn als kühner Pilot nix geworden ist – fahre ich Motorrad, gelegentlich auch auf der Rennstrecke im Kreis bis der Körper mit Adrenalin voll geflutet ist.

Eine geniale Übung, um vollkommen präsent im Hier und Jetzt zu sein. Da fährt sich’s danach auch auf der Strasse gleich viel entspannter. Dort gehts dann rein in die Alpen oder mal über die Berge in den Süden zum Gardasee oder so. Kann schon auch mal bis Palermo gehen. Mit einer kleinen quirligen Suzuki SV 650. Naja ein bisserl nachgebessert ist er schon, mein Mr. Nero.

Und danach ist der Geist wieder frei und der berufliche Alltag um ein Vielfaches entspannter.

Was so ein bisserl Adrenalin gelegentlich doch ausmacht.

*breitsmile*

PP Brno5 1280web

Peter Pölzgutter, Brünn 2019

Strategie + Umsetzung